Was sind Akkorddiagramme …?
Es ist sehr einfach, Akkord- oder Griffdiagramme zu lesen. Sie sind meist so gezeichnet, als ob man den Hals der Gitarre flach auf ein Blatt Papier legt und von oben darauf schaut. (So, wie man kopfüber auf seine Finger schaut.) Jeder schwarze Punkt entspricht einem Finger. Oft sind noch Informationen angegeben, welche Finger man am besten verwendet.
Für Einsteiger werden oft die Buchstaben ZMRK für Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und kleine Finger verwendet. Doch dieses versteht man nur im deutschsprachigen Raum. Internationaler sind die Ziffern 1, 2, 3, 4 für Z, M, R, K (vergl. Bild). Ein X verrät, dass eine Saite nicht mit erklingen darf.
Man dämpft sie entweder durch leichtes Berühren mit einem Nachbarfinger ab, oder man schlägt sie einfach nicht an. Sobald man weiß, dass die Akkorddiagramme eigentlich auf dem Kopf stehen, kann man sehr leicht sehen, in welchem Bund und auf welche Saite die Finger kommen. Römische Ziffern geben noch zusätzlich den Bund an. Dieses ist besonders für Akkorde gedacht, die weiter auf dem Griffbrett (in Richtung Schallloch) verschoben werden.
Manchmal sind die Noten der Saiten benannt, um sich besser zurechtfinden zu können. Es kommt auch vor, dass das Griffdiagramm um 90° Grad gedreht abgebildet wird. Dieses findet man oft in Notenausgaben, Tabulaturen oder Rhythmustabulaturen, weil man dort schlicht und ergreifend Platz sparen muss.
Die hier verwendeten Diagramme setzen eine Standard-Stimmung (E-A-D-G-B-E) voraus.
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